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Pfarramt Sankt Marien in Schöten

St. Marien / Schöten

St. Marien / Schöten

 

Liebe Leser,

der Atem begleitet uns ein Leben lang. Meist nehmen wir gar keine Notiz von ihm. Doch am Anfang und am Ende des Lebens bemerken wir seine Bedeutung oder wenn die Gesundheit Probleme bereitet.

Ein Baby kann später nichts darüber erzählen, wie schwer der erste Augenblick war, als es nach Luft ringen mußte, bis sie durch seine Lungen strömte. Den Eltern aber bleibt das Glück und der erste Schrei unvergeßlich: unser Kind atmet, lebt.

„Und der Abschied von dieser Welt muß genauso erkämpft werden. Es ist wie bei der Geburt. Das ist Durchgang, Hinübergang“, sagte ein junger Arzt an einem Sterbebett. Es tut gut, auch solche Gedanken in der Welt der Apparatemedizin noch zu hören.

Geburt wie Tod bezeugen: Wir können uns den Atem nicht selbst geben. Ohne unser Zutun wird er uns geschenkt, und eines Tages kehrt er wieder dahin zurück, wo er herkommt.

Auf den ersten Seiten der Bibel lesen wir, wie Gott dem Menschen den Atem des Lebens einhaucht (1. Mose 2, 7). D. h., wir nehmen teil an Gottes Atem, an seinem Lebenshauch. Und dieser Lebensatem kehrt auch wieder zu Gott zurück. Darum hat Jesus in seiner Sterbestunde gebetet: „Vater, in deine Hände lege ich meinen Geist, meinen Atem!“

Die Kirche betet immer wieder: „Gib uns einen neuen, beständigen Geist“. Besonders im November an den Gräbern unserer Toten bedenken wir: Gott kann unseren Atem durch das enge Tor des Todes hindurchretten. Und er will es auch, denn unsere Verbindung mit ihm soll in Ewigkeit nicht abreißen. Vorausgesetzt, wir achten in den Tagen, da der Atem uns wie selbstverständlich begleitet, darauf, welcher Geist in uns atmet. Ein Gebet des heiligen Augustinus könnte dabei helfen:

 

            Atme in mir, du Heiliger Geist, daß ich Heiliges denke.

            Treibe mich, du Heiliger Geist, daß ich Heiliges tue.

            Lenke mich, du Heiliger Geist, daß ich Heiliges liebe.

            Stärke mich, du Heiliger Geist, daß ich Heiliges hüte.

            Hüte mich, du Heiliger Geist, daß ich Heiliges nimmer verliere.

 

 

Gottes Segen im Monat November

wünscht Ihnen Pfr. Walter