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Pfarramt Sankt Marien in Schöten

St. Marien / Schöten

St. Marien / Schöten

Auf unserer Webseite möchten wir Ihnen die Orte des Kirchspiels Schöten vorstellen und Sie gleichzeitig über das kirchliche Leben und die aktuellen Gottesdienste informieren.

Alle wichtigen Informationen hierfür können Sie  unter Rubriken „Gottesdienste“, „Aktuelles“ oder „Termine“ finden.

 

Suchet der Stadt Bestes und betet für sie zum Herrn; denn wenn´s ihr wohl geht, so gehts auch euch wohl.                               

Jeremia Kapitel 29, Vers 7

 

So manches steht eben nicht zum Besten in unserem Land. Ich will nicht der Versuchung erliegen, hier über Politik zu reden. Dazu hat die Kirche von Jesus Christus keinen Auftrag. Allerdings sagt der schon Jahrhunderte vor Jesus lebende Prophet Jeremia: Betet zum Herrn für der Stadt Bestes! Und es war nicht seine Idee, sondern Gottes Aufforderung: Sag es allem Volk! Ich will das Beste für euch tun, wenn ihr mich nur darum bittet. Ich, euer Gott, will darum gebeten sein. Suchet der Stadt Bestes und betet für sie zum Herrn; denn wenn´s ihr wohl geht, so gehts auch euch wohl.

 

Am kommenden 9. November  jährt sich der Mauerfall und die friedliche Revolution in der DDR zum 31. Mal. Warum sollten wir dieses Großereignis aus dem Gedächtnis unserer Biographie und unseres Landes streichen? Gebete und Kerzen haben den Arm Gottes bewegt! Es gab keinen Einsatzbefehl gegen das Volk, das zu Millionen auf den Straßen stand, nicht von der SED, nicht von der NVA und auch nicht vom sowjetischen Militär. Die zu recht gefürchtete und scheinbar allmächtige Stasi war wie gelähmt. Nicht, weil wir so kluge Top-Politiker hatten, ist die Katastrophe an uns vorrübergeschrammt, sondern weil Gebete noch immer Gottes Arm bewegt haben!

 

Heute leben wir wieder in schwierigen Zeiten. Keiner weiß, wie die Zukunft aussehen wird. Wem und welchen Versprechungen wollen wir vertrauen? Was unser „normales“ Leben ausmacht, wird auf den Kopf gestellt. Ich sehe, wie Ungewißheit und Angst die Herzen der Menschen gefügig machen sollen. Durch Familien, Freundschaften, Vereine, etc. gehen unsichtbare Risse.

Aber wer alt genug ist, hat es 1989/90 schon einmal erlebt: Unsere Gebete sind nicht ohne Empfänger. Denn Gott hört. Der Himmel ist nicht leer! Kehren wir zurück zu unseren alten Erfahrungen und denen unserer christlichen Vorfahren! Mut und Vertrauen zu Gott verheißen uns Zukunft und neue Kraft. Schalten wir täglich  zu Gott eine Gebetsleitung und andere Medien dabei einmal aus.

Mutter Theresa von Kalkutta sagte: „Die Frucht der Stille ist das Gebet. Die Frucht des Gebetes ist der Glaube. Die Frucht des Glaubens ist die Liebe. Die Frucht der Liebe ist das Dienen. Die Frucht des Dienens ist der Friede.“ 

 

Der Weg zum Frieden war noch nie einfach. Er führt über zwei Balken. Der eine heißt Gebet, der andere Arbeit. Beide brauchen sie unsere ganze Aufmerksamkeit.

 

Mit besten Grüßen für Oktober und Gott befohlen

Ihr Pfarrer

Walter                           

 

 

Die Kirche der brennenden Lampen

heißt im Volksmund eine kleine evangelische Kirche in Frankreich. An jedem Sonntagabend versammeln sich in ihr die Leute aus dem Dorf zum Gottesdienst. Jeder Besucher bringt eine Öllampe mit. In der Kirche werden die Lampen angezündet und auf die breiten Banklehnen gestellt. So wird der Raum hell und der Gottesdienst gefeiert. Im Jahr 1550 entstand diese Gewohnheit. Seitdem bekommt jedes Gemeindeglied, das seinen Glauben bekennt, eine Lampe, die es bis zum Tode behalten und zu jedem Gottesdienst mitbringen soll. Schon über vierhundert Jahre wandern diese Lampen von Hand zu Hand, und jeder weiß, wenn er mit seiner Lampe im Gottesdienst fehlt, wird die Kirche ein wenig dunkler und trüber sein.

                                                 

 

Jahreslosung 2020:

Ich glaube; hilf meinem Unglauben!

Markus 9,24

 

Wir wünschen allen Besuchern eine gesegnete Zeit!