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Pfarramt Sankt Marien in Schöten

St. Marien / Schöten

St. Marien / Schöten

Auf unserer Webseite möchten wir Ihnen die Orte des Kirchspiels Schöten vorstellen und Sie gleichzeitig über das kirchliche Leben und die aktuellen Gottesdienste informieren.

Alle wichtigen Informationen hierfür können Sie  unter Rubriken „Gottesdienste“, „Aktuelles“ oder „Termine“ finden.

Liebe Leser!

In jener Zeit sprach Jesus: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du all das den Weisen und Klugen verborgen, den Unmündigen aber offenbart hast. Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen. (Matthäusevangelium Kap 11, Vers 25+29)

Jesus ruft die zu sich, die schwere Lasten zu tragen haben. Ihnen verspricht er Ruhe. Und wie sollen sie diese Ruhe erreichen? „Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir“, sagt Jesus. Das Joch – das war ein Holzbalken, der den Ochsen auf die Schultern gelegt wurde, wenn sie für die Arbeit auf dem Feld eingespannt wurden. An diesem Balken war das Geschirr befestigt, an dem der Ochse dann den Pflug hinter sich herzog. Es war eine mühsame, schwere Arbeit. Und sein solches Joch trug auch Jesus – im übertragenen Sinn. Er hatte kein leichtes Leben. Er war bei einem einfachen Zimmermann aufgewachsen – nicht studiert, wie die Pharisäer, nicht reich wie die Reichen. Nach Ansicht der Pharisäer nicht einmal besonders fromm, sondern dachte anders und neu. Er kam bei den Leuten an, denn sie merkten er war nicht nur anders; Jesus hatte den Geist von Gott! „Ich bin gütig und von Herzen demütig. So werdet ihr Ruhe finden für eure Seele.“

Liegt also hier der Schlüssel zu unserer inneren Ruhe? Könnten wir mit Güte und Demut zur Ruhe finden? Demut – was ist das denn? Ein Demütiger weiß, daß er nicht vollkommen ist. Er erkennt und akzeptiert aus freien Stücken, daß es etwas für ihn Unerreichbares, etwas Höheres gibt. Wer das kann, wird ruhiger. Er muß nicht mehr hadern und klagen. Und er muß nicht mehr denken: nur wenn ich perfekt bin, bin ich gut genug. Also hat Demut nichts mit Demütigung zu tun, das darf man nicht verwechseln. Nach der Überzeugung von Jesus soll keiner erniedrigt und beschämt werden oder vor anderen klein gemacht werden, wie wir das heute oft erleben müssen, wenn wir einmal anderer Meinung sind. Wer wirklich demütig ist wie Jesus, der beschämt andere nicht, um sich und seine eigenen Ideen und Überzeugungen durchzusetzen. Jesus lebte aus der Ruhe seiner Seele, aus der Güte Gottes und in der Liebe zu uns!

Suchen wir Ruhe für die Seele, sind wir gut beraten, von Jesus zu lernen: nehmen wir seinen Lebensstil an, denn er ist von Herzen gütig.

Mit besten Grüßen Gott befohlen im Juli

Ihr Pfarrer Axel Walter

 

Die Kirche der brennenden Lampen

heißt im Volksmund eine kleine evangelische Kirche in Frankreich. An jedem Sonntagabend versammeln sich in ihr die Leute aus dem Dorf zum Gottesdienst. Jeder Besucher bringt eine Öllampe mit. In der Kirche werden die Lampen angezündet und auf die breiten Banklehnen gestellt. So wird der Raum hell und der Gottesdienst gefeiert. Im Jahr 1550 entstand diese Gewohnheit. Seitdem bekommt jedes Gemeindeglied, das seinen Glauben bekennt, eine Lampe, die es bis zum Tode behalten und zu jedem Gottesdienst mitbringen soll. Schon über vierhundert Jahre wandern diese Lampen von Hand zu Hand, und jeder weiß, wenn er mit seiner Lampe im Gottesdienst fehlt, wird die Kirche ein wenig dunkler und trüber sein.

                                                 

 

Jahreslosung 2020:

Ich glaube; hilf meinem Unglauben!

Markus 9,24

 

Wir wünschen allen Besuchern eine gesegnete Zeit!