Hermstedt

St. Wigbert

St. Wigbert

Hermstedt liegt ca. 3 km südlich der Kreisstadt Apolda und ist ein Grenzort zum Landkreis Jena.
Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes stammt ebenfalls aus dem Jahre 876. Erweiterung des Waldbestandes aufgeforstet.
Die Gemarkung ist überwiegend ländlich geprägt, in der heute 242 Einwohner leben.
In der Entwicklung setzt der Ort vorwiegend auf Wohnungsbau, da er eine gute Wohnlage besitzt.
Auch an ein Gewerbegebiet für die Erweiterung der ansässigen Gewerbebetriebe wurde gedacht.
Als Ausgleich in Sachen Naturschutz wurden ein 3,6 ha großes Gebiet als Erweiterung des Waldbestandes aufgeforstet.

(Quelle: saaleplatte.info)

Zum Namenspatron, dem Hl. Wigbert:

Wigbert Statue

Wigbertstatue in Werningshausen

Der Benediktiner Mönch Wigbert  (* um 670 ) stammte wie Lullus und Bonifatius aus dem englischen Wessex und war somit Angelsachse.

Um das Jahr 730 wurde er von Bonifatius nach Deutschland berufen. Er wurde Lehrer und erster Abt am Kloster in Fritzlar und war somit einer der wichtigsten Personen bei der Missionierung von Thüringen und Teilen Osthessens.

Wigbert wird dargestellt mit Rebmesser  und Traube, manchmal auch mit Kelch und Traube. Dies wird im Zusammenhang mit einer Wundergeschichte berichtet. Danach fehlte eines Tages der nötige Messwein. Wigbert aber brachte eine frisch gepflückte Traube, presste ihren Saft mit den Händen in den Abendmahlskelch und hatte ausgegorenen Wein darin.

Als er 738 starb wurden seine Gebeine nach Hersfeld gebracht, wo sie in der Stiftsruine aufbewahrt wurden (13.8.Tag des Hl. Wigbert).